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Donnerstag, 9. Mai 2019

Unser erstes glutenfreies Brot (ist normal)

Hej hej, Leute, we know: Es ist schon ein Zeitl her, als wir das letzte Mal hier gepostet haben. Aber wir hoffen, ihr seid uns treu geblieben. Quasi: Dem Land "Canelpule" die Treue! Wir wissen aus unserer Statistik, dass es in der Zwischenzeit keinen enormen Besucherschwund gab, und sich nebenbei auch die Beschwerdemails in ordentlichen Grenzen hielten. Bravo, ihr seid die Besten. Soviel dazu. Also, es gibt sehr viel zu berichten, sind ja schon einige Monate ins Land gezogen seit unserem letzten (Schweden-) Blog-Eintrag. Das allerwichtigste aber zuerst: Wir haben unser erstes glutenfreies Brot gebacken. Hauptbestandteil: Buchweizenmehl, oder wie in (Ober-) Kärnten geslangt wird: Hadene Plentn. Essenz: Brot schmeckt gut, ist aber ziemlich feucht, weil wir es über Nacht nicht aus der Backform nahmen. So ein Käse, wieder nicht perfekt gemacht. Asche auf meinen Hauptserver. Übrigens bin ich der Meinung, dass Chuck Norris normal ist. Hej då!

So schau'n die Wecken fertig aus.

Un' so, befor sie in 's' Rorr (k) amen.

Ich bin normal. Du bist normal. Wir sind normal.

Donnerstag, 14. September 2017

Hannes Wader & Horst Schlämmer im Duett

Ungewollt, aber heut hab ich's geschafft: Gleichzeitig einen Song von Hannes Wader und die Pressekonferenz von Horst Schlämmer anzuhören bzw. anzuschauen. Während im Wohnzimmer der Liedermacher dieses Lied (Arschkriecher-Ballade) zum Besten gab, lief in der Küche am Macbook die Pressekonferenz von Horst Schlämmer. Wer's nicht wagt, hat's nicht gewagt. *grins*

... "sondern ihm auch der Länge nach den Mastdarm aufgeschlitzt." Unser Auto will rauf!

Freitag, 7. Juli 2017

Blut-Blog: Mein Vitamin D-Test

Was eigentlich jeder mal machen sollte, ist ein Vitamin D-Test. Das Vitamin D ist eines unserer wichtigsten Vitamine – eigentlich ein Hormon –, und beeinflusst sehr viele körperliche und geistige Faktoren. Bekanntlich wird es ja auch "Glückshormon" genannt. Ich also entschied mich erstmals für so einen Test und bestellte diesen im Internet. Dazu muss man sich selbst an der Fingerkuppe "stechen", das darauf abtropfende Blut in eine kleine Röhre füllen und diese dann einschicken. Schaut wilder aus, als es ist – alles halb so schlimm. Das Pieksen ist gut auszuhalten, dauert nur einen Augenblick. Bin schon gespannt auf meine Werte.

Da tropft mein Blut schön in die Röhre (hinten hab' ich zuerst nicht so genau gezielt).

Vitamin D-Test erledigt, jetzt noch einschicken ...

Montag, 19. Juni 2017

Mohnblumenfeld zum Reinspringen

Wenn die Mohnblumen blühen, erwachen betörende Gefühle. Warum wohl. Naja, am liebsten reinspringen und ausprobieren, oder? Um den Duft vollends einzuatmen. Aber hoppla, da ist auch noch Getreide (Roggen, Gerste) dabei. Na, egal.

Wow, was für eine schöne Mohnblume.

Im Kreise ihrer Artgenossen.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Mei, wie schian wår de Wånderung am Mieminger Plateau! So schian mit so ana schian Aussikt! Dalarna wär mir trotz alledem lieber. Bäh!


Dienstag, 20. Dezember 2016

Wenn der Inn zur Schatztruhe wird

Kürzlich ging ich wieder am Inn in Landeck spazieren, und was man dort am Ufer fand, lässt das Bastlerherz sogleich höher schlagen. Jede Menge von Treibholz war da vorhanden, und alles top trocken – es hatte ja in den letzten Wochen (bis auf gestern) keinen Niederschlag. Ich hab' mir 'türlich auch ohne zweimal bitten einige Kleinigkeiten mitgenommen, da werd' ich wohl ein paar putzige G'schenkerln für Weihnachten noch schnell fabrizieren. Gell. Tschitscheritschi.

Johoo! Treibgut!

Was der Inn in Landeck nach dem letzten vielen Wasser so alles mitgeschliffen hat.

Da schlägt das Bastlerherz gleich höher.

Dienstag, 15. November 2016

Blizzards in Schweden – ein Kurzurlaub

So. In den letzten Wochen waren wir etwas abgetaucht. Unser Job nahm uns doch ziemlich in Anspruch, vor allem aber waren es die Vorbereitungen auf unsere Schweden-Stipvisite, die leidlich Puste kosteten. Am 6. November war es dann soweit, wir stiegen in München in den ICE, und ab ging es nach Kopenhagen. In Malmö hatten wir ein Leihauto gemietet, und nach Göteborg steckten  wir bereits in einem Schneesturm fest – manche Fahrer vor uns kamen die Steigung auf der schneebedeckten Fahrbahn nicht mehr hoch. Die Witterung ließ es auch nicht zu, dass wir zu unserer Hütte gelangten, das heißt: es wäre theoretisch schon gegangen, aber praktisch ein Wahnsinn gewesen: Bei Minus sieben Grad in einem Schlauchkajak über einen teilweise schon zugefrorenen See inklusive Schneefall paddeln, naja, muss man ja nicht mehr wirklich viel dazu sagen, oder? Noch dazu rund 30 Kilometer von jeglicher Zivilisation entfernt in der Wildnis. Der Entschluss war schnell gefasst, und wir verbrachten anschließend einige schöne Tage am Vänern in Karlstad und Örebro. Bei der Rückfahrt machten wir einen Abend lang noch Malmö unsicher, und dann ging's per Öresundståg wieder nach Kopenhagen (die Retourfahrt von Schweden nach Dänemark übrigens direkt, die Hinfahrt läuft über Kopenhagen Airport ab, mit dortigem Umsteigen und anschließenden Grenzkontrollen), und von dort in den (Diesel-) ICE bis Hamburg. Etwas geschafft, aber wohlbehalten sind wir seit vergangenem Wochenende wieder daheim. Auf geht's zu neuen Taten!

Ich konnte nicht widerstehen.

2 "Enkel"-Tickets von Malmö nach Kopenhagen.

Im Bauch der Fähre beim Aussteigen aus dem ICE nach dem Ablegen in Puttgarden.

Ein Blizzard in Schweden – hier nach Göteborg gen Trollhättan. Vordermänner verhängt.

Auch Kultur muss sein – wie hier in der Behrn-Arena: Örebro vs Karlskrona (ca. 5000).

Sportlich betätigt in Malmö bei einem Festivalbesuch im "Inkonst".


Donnerstag, 11. August 2016

Autoreifen-Sandalen aus Tansania

Selbstgemachte Sandalen von afrikanischen Einheimischen aus recycleten Autoreifen sind etwas Seltenes in Tirol. Geschenkt bekommen hat sie ein Bekannter von mir, der in Tansania zusammen mit Mitstreitern verschiedene Sozialprojekte realisiert. Diese Sandalen habe er schon einige Zeit lang getragen, und man gehe "gar nicht unbequem" darin, meinte er. Einzig etwas gewöhnungsbedürftig sei es schon – aber was soll's: Alle Wege müssen ja nicht nach Rom führen.

Selbstgemachte Autoreifen-Sandalen aus Tansania – mit buntem Fersenschmuck.

Montag, 1. August 2016

Habe mein Fahrradschloss durchgefeilt

Es war wirklich höchste Zeit! Seit vorigem Jahr konnte ich mit meinem (Damen-) Fahrrad nicht mehr fahren, weil ich den Schlüssel zum Schloss verlegt – oder verloren – hatte. Keine Ahnung. So hieß es kleine Strecken zu Fuß gehen.  Ich war einfach zu faul, um mir eine Lösung zu überlegen. Aber gestern war es soweit! Ich schnappte mir eine Eisenfeile, und nach rund 50 schweißtreibenden Minuten und einer Blase an meiner rechten Hand war das Schloss (fast) durchgefeilt. Den letzten Zacken bog ich einfach ab. Jetzt brauch ich nur noch ein neues Fahrradschloss. PS: Vielleicht eines, das wieder (relativ) leicht zu durchfeilen ist ...

Das Schloss mit durchgefeiltem Stück und dem Tatwerkzeug.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Der erste Urlaub in unserer Schweden-Hütte

Viele Jahre hat es gedauert, bis wir unseren Traum verwirklicht haben. Im vergangenen Juli war es soweit: Wir durften unseren ersten Urlaub - drei Wochen - auf unserer eigenen (Insel-)Hütte in Mittelschweden in Dalarna genießen. Einer der stärksten (bleibenden) Eindrücke war die Stille, die wir auf der Veranda oder am Steg vernahmen. Keine Ruhe, sondern Stille. Unbeschreiblich.

Auch wolkenlose Tage mit rund 25 Grad gab es.

Ein Ausflug mit dem Boot - und Gitarre.

Ein Besuch bei der dansbansveckan - mit Smokie als Eröffnungsband.

Den Wolkenzauber bei einer leichten Brise genießen.

Heimgekommen um Mitternacht.

Etwas vor Mitternacht.

Gegrillter Thunfisch.

Provisorischer Aufbau der Solaranlage und Anzapfen der Geräte.

Blick vom Steg zur Hütte.

Blick vom Steg aus Richtung Osten.


Samstag, 9. Juli 2016

Begegnet: Einem wunderschönen Pfau!

Kürzlich waren wir wieder mal auf einem Abstecher in Happis Hütte in Tarrenz. Wie idyllisch ist diese doch gelegen! Natur pur, ein Kleinod! Und während wir dort einen kleinen Happen zu uns nahmen, besuchte uns von den zahlreichen dort herumstreunenden Tieren auch ein wunderschöner Pfau! Nur seine Flügel spreizte er diesmal nicht – aber was nicht war, kann ja noch werden, oder?

Neugierig und beinahe zutraulich ...

... ist dieser Pfau im wunderschönen und ...

... idyllischen Ambiente von Happis Hütte in Tarrenz.

Mittwoch, 20. April 2016

Mit dem Wechselrichter USB-Geräte laden

Gans wichtig für unser autarkes Dasein auf unserer schwedischen Hütte: die Stromversorgung. Diverse Geräte mit USB-Anschluss wie hier Macbook, Handy oder Lampe werden über einen Wechselrichter, der an einem Solarakku (85Ah) hängt, versorgt. Den Solarakku wiederum können wir entweder über die Solaranlage oder über unseren Stromerzeuger (Inverter) laden. Außerdem haben  wir noch eine Powerbank (12 Ah) als zusätzliche Versorgungssicherheit, und ein Ladegerät, mit dem wir den Solarakku über eine 230V-Steckdose (stationär oder über Auto-Zigarettenanzünder, oder eben über den Inverter) versorgen können. Tja, und unsere Sonnenglas-Lichter nicht vergessen, kleine Einweggläser aus afrikanischer Produktion, die über den Tag hinweg über ein kleines Solarmodul laden, und am Abend dann für einige Stunden Licht spenden. Freilich ist das aber noch nicht alles an "Autarkie"-Gerätschaft, aber mehr würde den Rahmen jetzt sprengen.

Mit dem Wechselrichter USB-Geräte laden.

Mittwoch, 30. März 2016

Gefühlsmäßig zwischen Fließ und Mittelschweden

Endlich wird es Frühling! Vor ein paar Tagen machten wir einen Ausflug nach Fließ, bei Traumwetter. Neben wundervollen Naturausblicken – wie etwa zum Hohen Riffler – erblickten wir  auch eine große Anzahl an Vögel, die sich am Himmel zusammenscharten, und dann weiterzogen. Apropos: Diese Woche erwarten wir laut Wettermeldung rund 25 Grad. Unüblich für diese Jahreszeit. Das bräuchten wir in Malung! Denn nebenbei harren wir gespannt aus, dass auf unserem See in Mittelschweden, wo wir im April ein paar Tage bei unserer Ferienhütte in der Wildnis verbringen werden, das Eis rechtzeitig gänzlich schmilzt. Damit wir mit dem Schlauchboot zur Insel übersetzen können. Ansonsten ist guter Rat teuer.

Ein Blick nach Westen zum Hohen Riffler.

Ein Blick nach oben zu der Vogelschar.

Dienstag, 1. März 2016

Erlebnisse unter möglichen Grenzen

Machte super Spaß, hier mitzumachen, beim Tagebuch-Slam! Vor rund 150 Zuschauern im Innsbrucker Treibhaus mit fünf Kolleginnen/Kollegen ein paar Texte von "damals" zu lesen. Hier ein Auszug, mit dem ich es ins Finale schaffte:

4.1.1988:
Wieder ist es lange Zeit her, als ich das letzte Mal in dieses Buch schrieb. Und wieder sind viele Dinge vorgefallen, die man zwar als Erlebnisse im herkömmlichen Sinn bezeichnen kann, nämlich als bewusste, aus einem kontextuellen Vorgang entstandene, fast "heraufbeschworene", sich irgendwann unumgänglich ergebende Ergebnisse, die zwar Bedeutung in dem Sinne verdienen, wenn man sie wie in diesem Fall mit dem unerlässlich, unauslöschbar, für die Entwicklung der Ergebnisse dann logischerweise wichtigen Kontext in Verbindung bringt – und dies muss man tun, oder man belügt sich selbst –, und hervorhebt, aber eben dadurch gleichschnell, wie sie als "etwaige" (echte) Erlebnisse die scheinbare, aber anrüchige Wichtigkeit errungen hatten, diese Wichtigkeit und damit verbundene Bedeutung wieder verlieren, weil die Echtheit und Wahrhaftigkeit solcher Erlebnisse in keiner Relation mit wirklichen (!), spontanen, interessanten und zumeist verwunderlichen Empfindungen stehen, da die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen, massiven, freudigen und erregenden Gefühlswahrnehmung unter die Grenze ihrer sonstigen Möglichkeiten rutscht.


Der Dritte Mann von linx – Fotocredits: Sylvia M. Huber http://photo.graphisch.at

Der erste Mensch von rechts ...

Dienstag, 2. Februar 2016

Kopieren der Dateien auf die Wechselplatte

Wer macht das heute schon noch? Sichern der Mac-Dateien per einfachem Kopieren auf die Wechselplatte (und zurück). Dann initialisieren des Macbooks, und das System neu installieren, damit es wieder ein bisschen schneller läuft – mit dem alten Mac OS 10.6.3. Reicht völlig für den Heimgebrauch, allerdings funktionieren gewisse Programme nicht mehr, da soundsovielte Version. Das Macbook hat wohl schon acht Jahre am Buckel, und ich erfreue mich noch immer an ihm. Vielleicht kommt  irgendwann nochmal ein Neues ins Haus. Wann? Steht in den Sternen :)


Montag, 25. Januar 2016

Eisklettern in Tirol - wie chauvinistisch

Schon wieder so ein Chauvinismus – diesmal extrem regional! Denn Eisklettern kann quasi überall praktiziert werden, selbst in einer gefrorenen Pfütze (mit genügend Promille intus). Aber dieser Eisfall vis-à-vis von Fiss auf der anderen Talseite entrisch hinten drin gelegen hat mich dermaßen fasziniert ... Vielleicht interessiert es den einen oder anderen Eiskletter-Freak. Das fotografierte Gebirgsmassiv liegt etwas rechts von Fendels (von diesem Blickwinkel aus gesehen). Der massive  Eisfall in der Bildmitte muss einiges über 100 Meter hoch sein. Oder?



Freitag, 8. Januar 2016

Über Naturläden, Portioniergeschäfte und TTIP

Na klar! Solche Naturläden und Portioniergeschäfte gibt es natürlich auch immer mehr in Innsbruck (s. Bilder). Immer mehr Menschen legen Wert auf gute Qualität, und versuchen dem Verbraucherwahnsinn zumindest ab und an etwas aus dem Weg zu gehen. Das ist an und für sich eine gute Sache. Vor allem bei Lebensmittel ist zukünftig wohl immer mehr Sorge angebracht – nicht zuletzt wegen TTIP, das für Insider bereits pesthauchähnliche Vorboten sendet. Der letzte Satz ist in dieser Angelegenheit allerdings noch nicht gesprochen. Aber wenn große heimische Medien schwammige Interviews mit angeblichen US-amerikanischen "Kritikern" veröffentlichen, die dennoch "pro" sind, ist die Frage erlaubt: Wieviel Einfluss haben neoliberale Machenschaften? Und für wie blöd wird das Volk verkauft ...

Empört und engagiert euch!