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Montag, 30. März 2015

Der Melanzani-Auflauf von Fr. Khandro

Meine Dakini kann schon kochen, soviel ist fix. Sie kocht eigentlich nicht, sondern kreiert. Eigentlich zaubert sie manchmal. Wie einen Melanzani-Auflauf mit Tomatensauce, Mozzarella und Parmesan. Dazu schreibe ich ihr Rezept hier ab, und teile es hiermit der Allgemeinheit mit:

Melanzani-Auflauf:
Die Melanzani in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Olivenöl, Zitronensaft und Kräutersalz verrühren, und die Melanzanischeiben damit einstreichen. Anschließend die Scheiben nebeneinander auf ein oder mehrere Bachblech(e) legen (am besten auf Backpapier), und bei ca. 180 Grad Umluft solange im (vorgeheizten) Rohr lassen, bis sie braun werden. Danach wenden, und mit der anderen Seite gleich verfahren. Das Ganze dauert etwa insgesamt eine halbe Stunde. Dann Auflaufform mit Öl bestreichen, und jeweils abwechselnd mit Melanzanischeiben, (gewürzter) Tomatensauce und Mozzarellascheiben belegen (aufschichten). Mit Tomatensauce und Parmesan abschließen, und ca. 20 - 30 Minuten bei 175 Grad überbacken - bis zur gewünschten Bräunung. Bon appétit.

Ich sage euch nur: So etwas habt ihr wahrscheinlich noch nicht gegessen. Köstlich!
Der Melanzani-Auflauf von Fr. Khandro schmeckt köstlich.
Die Rezept-Infos für den Auflauf (engl.: Aubergine casserole), die ich gerade abschrieb.



Mittwoch, 25. März 2015

Tödliches Aroma: Stöße mit Steilfeuergeschütz

Wer sich mit Gastgewerbe-Küchen auskennt, weiß, dass es dort heiß hergehen kann. In der Hitze des Gefechts sollen schon nasse Wettex geflogen und schon mancher einem tieffliegenden Messer ausgewichen sein. Wenn das nichts genutzt hat, wurden andere Geschütze aufgefahren. Nicht von ungefähr kommt daher der Name "Mörser" (engl: mortar; lateinisch: mors, der Tod). In diesem Zusammenhang spricht der General – welcher auch immer – gern vom "Aufreiben". Gemeint ist damit die Zermalmung des Feindes. Zermalmt wird für's Kochen etwa Gewürz bis hin zum Stadium des (Schieß-) Pulvers. Zwecks Aroma-Gewinnung. Wenn du demnächst also mit deinem kulinarischen Steilfeuergeschütz (Mörser) und dem dazugehörigen Stößel (Rohr) deine Körnchen schrotest (sic!), denk' vielleicht auch an deine letzte Mortal Combat-Begegnung. Nach dem Befeuern der Gulasch-Kanone.

Dein Feind kann unterm Küchentisch lauern. Aber Stößel sei dank!

Freitag, 20. März 2015

Lecker! Mei selbstg'machter Eiersalat

Einfach lecker und rasch zubereitet! Mein Eiersalat (mit Bio-Eiern von unserem Bauern) besteht aus gekochten Karotten-Stückchen, 2 gehackten Essiggurken, etwas Schinken, Gouda und 2 Esslöffel leichter Majonaise (z.B. mit diesem Rezept). Gewürzt wird nur mit Salz und frisch geriebenen Pfeffer. Vielleicht noch einen Spritzer Weißwein-Balsamico-Essig zugeben – feddich! Bon appétit!

Lecker! Mei selbstg'machter Eiersalat.

Montag, 16. März 2015

Unsere kleine Makramee-Industriområde

So werden bei uns Makramee – oder wie es im Spanischen heißt: Macramé – Blumenampeln erzeugt. In Handarbeit am Vintage-Zebrastuhl. Da passt die Pink-Variante hin wie das Aug' zum Huhn. Fr. Khandro sagt, bei dieser Farbe bekäme sie Augenkrebs, wenn sie zu lange drauf starre. Mir tut das weniger etwas. Ich war vielleicht in meinem früheren Leben ein (mongolischer) Händler, der an der Seidenstraße einen kleinen Shop stehen hatte, und dort die Ampeln anpries. Ah! Jetzt erinnere ich mich wieder! Es war in der Nähe von Khotan! Hinter mir die Ausläufer des mächtigen Karakorum-Gebirgszuges, stand ich vor meinem Zelt, und verkaufte Blumenampeln. Man schrieb das Jahr 516 v. Chr., und es war ein wundervoller Frühlingsmorgen. In der Palme links trällerte eine Amsel. Plötzlich stand einer vor mir, in Hemdsärmeln und weinroter Robe. Meinte er doch: "Zwei Dinge sollst du meiden, o Wanderer: Die zwecklosen Wünsche und die übertriebene Kasteiung des Leibes." Eine seltsame Begebenheit, aus der ich viele Leben lang nicht schlau wurde. Heute scheint manches klarer, und ich sage mit den Worten Sokrates: "Wieviele Dinge gibt es doch, derer ich nicht bedarf." Garn schon.

Unsere kleine Makramee-Industriområde.


Aporie in einem Wiener Getränkemarkt, 2009

Aporie in einem Wiener Getränkemarkt, 2009

Montag, 9. März 2015

Ich bin ja eine Frau – ich bin ja ein Mann

Wir sind schon ein paar Stunden dran am Färben des Garns, der für unsere Blumenampeln bestimmt ist. Aber es macht auch Spaß, vor allem das händische Aufknäueln. Das machen wir zumeist zu zweit, einer hält mit beiden Händen den losen Garn, der andere knäuelt. Fr. Khandro macht das sehr gut und schnell, hat sie doch schon "1.500" Knäuel" in ihrem Leben aufgeknäuelt. "Außerdem bin ich ja eine Frau." Dass ich mit 51 Jahren noch lernte, wie man Blumenampeln im Makramee-Stil knüpft, ringt ihr aber trotz alledem ein bisschen Respekt ab. Zumindest lässt sie das ab und an mal schelmisch durchblicken. Mehr als ein anerkennendes Nicken würd' ich aber gar nicht beanspruchen wollen. "Ich bin ja ein Mann." grins.

Für das Färben muss zuerst der Naturgarn ausgewaschen werden.

Dann kommt Dylon-Textilfarbe mit Salz in die Kübel – und der Garn muss gerührt werden.

Nach dem Trocknen auf der Wäscheleine wartet der Garn auf's Aufknäueln.

Und so schaut es dann aus. PS: Der linke Grüne ist von mir geknäuelt (das erkennt man).

Donnerstag, 5. März 2015

Wenn sich ein Kunde freut, dann ...

... freut das natürlich auch uns! Kürzlich erhielten wir von einem Käufer aus Bielefeld, der ein Blumenampel bestellte, eine schöne Nachricht: "Ich bin sehr zufrieden und würde jederzeit wieder bei dir bestellen." Besonders toll und nett fand ich, dass mit der Nachricht ein Bild von der Blumenampel mitgeschickt wurde, wie sie jetzt in der Wohnung des Käufers hängt. Dafür möchte ich unserem Kunden nochmals ausdrücklich dafür danken – und auch für die Erlaubnis, dieses Bild hier auf diesen Blog veröffentlichen zu dürfen. Ein großes Danke, lieber Kunde!!

So hängt die Blumenampel in Bielefeld in der Wohnung. Foto: privat.