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Samstag, 9. August 2014

Der blaue Toast

Eine etwas andere Art von Toast probierte ich abends aus, nachdem ich von zwei Bierchen aus meinem Stammlokal nach Hause kam. Im Brotkorb lag noch etwas Vollkornbrot, daraus schnitt ich vier dünne Scheiben, etwa 5 bis 6 mm dick. Nun röstete ich vier leichte Scheibchen frischen, mageren Schinken (ohne Öl) in einer Pfanne, und legte diese auf zwei der geschnittenen Brotscheiben. Dann belegte ich den Schinken noch mit einem guten Eckchen französischen Weichkäse – ich verwendete dazu den Geramont 60% – und gebe noch eine dickere Scheibe Tiroler Bergkäse darüber. Als Abschluss lege ich noch eine Scheibe Paradeiser und zwei kleine Cornichons (Gewürzgurken) drauf, und bedecke das Ganze mit der zweiten Volkornscheibe. Nun gebe ich die zwei „rohen“ Toasts in die Pfanne, schließe mit einem Deckel, und röste sie bei mittlerer Hitze und einmaligen Wenden solange an, bis die Brote an beiden Seiten angetoastet sind, und der Bergkäse dazwischen angeschmolzen ist. Damit ist auch der Weichkäse in der Mitte des Toasts „fertig“. Vor dem Servieren hebe ich die Brotscheiben noch an, und lege noch eine Handvoll frisch gepflückte Majoranblätter obendrauf – das gibt diesem Toast einen samtigen, scharf-bitteren Geschmack. Tipp: Eine unvergessliche kulinarische Resonanz mit „en vogue“-Charakter erhält man, indem eine selbstgemachte Preiselbeermarmelade und leichte Mayonnaise (20%) dazu kredenzt wird. Als Getränk eignet sich zum Beispiel ein grüner Veltliner. Stimmung: Grünlich-gelbe Abendsonne im Sommer nach einem feinen Regenschauer kurz vor Anbruch der „blauen Stunde.

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