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| Mit dem Wechselrichter USB-Geräte laden. |
Mittwoch, 20. April 2016
Mit dem Wechselrichter USB-Geräte laden
Gans wichtig für unser autarkes Dasein auf unserer schwedischen Hütte: die Stromversorgung. Diverse Geräte mit USB-Anschluss wie hier Macbook, Handy oder Lampe werden über einen Wechselrichter, der an einem Solarakku (85Ah) hängt, versorgt. Den Solarakku wiederum können wir entweder über die Solaranlage oder über unseren Stromerzeuger (Inverter) laden. Außerdem haben wir noch eine Powerbank (12 Ah) als zusätzliche Versorgungssicherheit, und ein Ladegerät, mit dem wir den Solarakku über eine 230V-Steckdose (stationär oder über Auto-Zigarettenanzünder, oder eben über den Inverter) versorgen können. Tja, und unsere Sonnenglas-Lichter nicht vergessen, kleine Einweggläser aus afrikanischer Produktion, die über den Tag hinweg über ein kleines Solarmodul laden, und am Abend dann für einige Stunden Licht spenden. Freilich ist das aber noch nicht alles an "Autarkie"-Gerätschaft, aber mehr würde den Rahmen jetzt sprengen.
Dienstag, 12. April 2016
Mein schwierigstes Selfie
Ist zwar nicht viel zu erkennen, ein besserer Bildausschnitt war wegen zu kurzer Hände nicht möglich. Aber es geht um was anderes, nämlich, dass dies mein schwierigstes Selfie ever (ever, ever) war. Mich mit meiner neubeschafften spinatg()ünen Wathose abzupixeln. Der Gesichtsausdruck ist fälschlicherweise gestellt (der Haarwuchs an den Händen echt, Popeye-Unterarm).
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| Mein schwierigstes Selfie – weil mit Wathose. |
Freitag, 8. April 2016
Tagelanger Staubmantel wegen Saharastaub
Bis Anfang dieser Woche belastete eine ungeheure Menge an Saharastaub nicht nur die Luft in der Region. Solch eine Konzentrationsdichte habe ich hier noch nie erlebt, und teilweise kam es einem vor, als hätte man im Freien beim Atmen plötzlich Sandkörner im Mund. Ok, für den Mineralstofftransport mag der Saharastaub seine Versorgungsrolle erfüllen, trotzdem ist er für das generelle menschliche Wohlbefinden wohl alles andere als gut, zumindest nicht angenehm. Außerdem: Tagelang in einen (diesigen) Staubmantels gehüllt zu sein, wem das Spaß macht – viel Spaß!
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| Kein Regen bzw. keine Wettereintrübung: Saharastaub hüllte die Region ... |
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| ... um Landeck (und nicht nur die) tagelang in einen grauslichen Staubmantel. |
Mittwoch, 30. März 2016
Gefühlsmäßig zwischen Fließ und Mittelschweden
Endlich wird es Frühling! Vor ein paar Tagen machten wir einen Ausflug nach Fließ, bei Traumwetter. Neben wundervollen Naturausblicken – wie etwa zum Hohen Riffler – erblickten wir auch eine große Anzahl an Vögel, die sich am Himmel zusammenscharten, und dann weiterzogen. Apropos: Diese Woche erwarten wir laut Wettermeldung rund 25 Grad. Unüblich für diese Jahreszeit. Das bräuchten wir in Malung! Denn nebenbei harren wir gespannt aus, dass auf unserem See in Mittelschweden, wo wir im April ein paar Tage bei unserer Ferienhütte in der Wildnis verbringen werden, das Eis rechtzeitig gänzlich schmilzt. Damit wir mit dem Schlauchboot zur Insel übersetzen können. Ansonsten ist guter Rat teuer.
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| Ein Blick nach Westen zum Hohen Riffler. |
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| Ein Blick nach oben zu der Vogelschar. |
Sonntag, 20. März 2016
Mittwoch, 9. März 2016
Kärntner Kasnudeln bitte ohne Grammln!
Nach langer Zeit raffte ich mich wieder mal auf, um meine geliebten Kärntner Kasnudeln zu machen. Eigentlich dauert die Zubereitung eh nicht lange, aber man hat dauernd das Teigausrollen im Kopf, und das Krendeln. Letzteres muss ja auch so gemacht werden, sollen es originale Kärntner Kasnudeln nach Omas Art sein. Apropos: In Oberkärnten wird die Fülle mit mehr Kartoffeln als Topfen zubereitet, in Mittelkärnten ist der Anteil in etwa derselbe, dafür ist in Unterkärnten die Kasnudel – wie zum Beispiel in Klagenfurt – fast oder ausschließlich nur mit Topfen gefüllt. Ach ja, liebe Gastwirte und Köche: Lasst die Finger davon, die Kasnudeln mit Grammln (Billigsdorfervariante) zu servieren! Schmeckt urgrauslich, und man verspürt plötzlich einen Würgdrang. Einfach klein gewürfelten Speck anrösten, und darüber. Fertig. Wer Kärntner Kasnudeln mit Grammln anrichtet, hat sich vom Originalrezept in etwa soweit entfernt, wie ... dieser Satz von einem sinnvollen Ende.
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| Kärntner Kasnudeln bitte ohne Grammln – dafür mit Speck! |
Dienstag, 1. März 2016
Erlebnisse unter möglichen Grenzen
Machte super Spaß, hier mitzumachen, beim Tagebuch-Slam! Vor rund 150 Zuschauern im Innsbrucker Treibhaus mit fünf Kolleginnen/Kollegen ein paar Texte von "damals" zu lesen. Hier ein Auszug, mit dem ich es ins Finale schaffte:
4.1.1988:
Wieder ist es lange Zeit her, als ich das letzte Mal in dieses Buch schrieb. Und wieder sind viele Dinge vorgefallen, die man zwar als Erlebnisse im herkömmlichen Sinn bezeichnen kann, nämlich als bewusste, aus einem kontextuellen Vorgang entstandene, fast "heraufbeschworene", sich irgendwann unumgänglich ergebende Ergebnisse, die zwar Bedeutung in dem Sinne verdienen, wenn man sie wie in diesem Fall mit dem unerlässlich, unauslöschbar, für die Entwicklung der Ergebnisse dann logischerweise wichtigen Kontext in Verbindung bringt – und dies muss man tun, oder man belügt sich selbst –, und hervorhebt, aber eben dadurch gleichschnell, wie sie als "etwaige" (echte) Erlebnisse die scheinbare, aber anrüchige Wichtigkeit errungen hatten, diese Wichtigkeit und damit verbundene Bedeutung wieder verlieren, weil die Echtheit und Wahrhaftigkeit solcher Erlebnisse in keiner Relation mit wirklichen (!), spontanen, interessanten und zumeist verwunderlichen Empfindungen stehen, da die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen, massiven, freudigen und erregenden Gefühlswahrnehmung unter die Grenze ihrer sonstigen Möglichkeiten rutscht.
4.1.1988:
Wieder ist es lange Zeit her, als ich das letzte Mal in dieses Buch schrieb. Und wieder sind viele Dinge vorgefallen, die man zwar als Erlebnisse im herkömmlichen Sinn bezeichnen kann, nämlich als bewusste, aus einem kontextuellen Vorgang entstandene, fast "heraufbeschworene", sich irgendwann unumgänglich ergebende Ergebnisse, die zwar Bedeutung in dem Sinne verdienen, wenn man sie wie in diesem Fall mit dem unerlässlich, unauslöschbar, für die Entwicklung der Ergebnisse dann logischerweise wichtigen Kontext in Verbindung bringt – und dies muss man tun, oder man belügt sich selbst –, und hervorhebt, aber eben dadurch gleichschnell, wie sie als "etwaige" (echte) Erlebnisse die scheinbare, aber anrüchige Wichtigkeit errungen hatten, diese Wichtigkeit und damit verbundene Bedeutung wieder verlieren, weil die Echtheit und Wahrhaftigkeit solcher Erlebnisse in keiner Relation mit wirklichen (!), spontanen, interessanten und zumeist verwunderlichen Empfindungen stehen, da die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen, massiven, freudigen und erregenden Gefühlswahrnehmung unter die Grenze ihrer sonstigen Möglichkeiten rutscht.
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Der Dritte Mann von linx – Fotocredits: Sylvia M. Huber http://photo.graphisch.at
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| Der erste Mensch von rechts ... |
Mittwoch, 24. Februar 2016
Eine Jukebox ohne Julio?
Kein Julio Iglesias de la Cueva, das wird manchem deutschen Pensionisten-Sommergast vielleicht sauer aufgestoßen sein.
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| Eine Jukebox ohne Tüpfelchen? |
Donnerstag, 11. Februar 2016
Bumm! Quinoa-Burger schlägt Veggie-Burger!
Also, liebe Leute, ich will euch meine neue kulinarische Errungenschaft nicht länger vorenthalten – meinen speziellen Veggie-Burger, den Quinoa-Burger. Folgende Zutaten braucht ihr dazu, für 4 bis 6 Burger (je nach Größe der Laibchen):
100 g Quinoa
70 g Magertopfen
50 g Semmelbrösel
2 große Knoblauchzehen
2 Walnüsse
5 - 10 Cashewkerne
20 g Haferflocken
10 g Kürbiskerne
etwas frische Petersilie
Majoran gerebelt
Salz
Pfeffer
kaltgepresstes Olivenöl
Salatblätter
1 Stück Salatgurke
2 Tomaten
etwas Sauerrahm
ein paar Käsescheiben nach Wahl (z.B. geräucherter Gouda)
4 - 6 Burger-Brötchen
Zubereitung:
Den Quinoa sehr gut waschen, um die Bitterstoffe zu entfernen, dann mit Wasser (im Verhältnis 1:2) nach einmaligem Aufkochen rund 12 bis 15 Minuten leicht köcheln lassen. Achtung: Der Quinoa darf nicht zu kernig, aber auch nicht verkocht sein (Bissprobe). Anschließend abkühlen lassen. Inzwischen die zwei Walnussfrüchte (ohne Schale :) mit den Cashewkernen, den Haferflocken und den Kürbiskernen in der elektrischen Mühle (ich mach's in der Kaffeemühle) sehr fein zerraspeln. Die Knoblauchzehen und auch die Petersilie fein hacken, den Knoblauch leicht mit ein wenig Öl anbräunen, zum Schluss noch für ein paar Sekunden die Petersilie dazu geben.
In einer Schüssel den Quinoa, die geriebene Nuss-Haferflocken-Kürbiskern-Mischung, den Topfen, den Knoblauch samt Petersilie und den Semmelbröseln gut vermengen, so dass ein fester Teig entsteht. Wenn zu locker/nass einfach noch Brösel dazu geben. Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen. Ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend runde Laibchen formen, und in heißem Olivenöl beidseitig goldbraun braten. Zum Schluss noch Käsescheiben drüber, und die Pfanne kurz mit einem Glasdeckel verschließen, damit der Käse anschmilzt. Dann auf Burger-Brötchen (es eignen sich auch ganz hervorragend Vollkorn-Weckerln dazu) mit Salat, Gurken- und Tomatenscheiben, sowie etwas Sauerrahm anrichten. Ich ess keine anderen Burger mehr!
TIPP: Die Brötchen können für besseren, rescheren Geschmack kurz in der Pfanne angebräunt werden.
100 g Quinoa
70 g Magertopfen
50 g Semmelbrösel
2 große Knoblauchzehen
2 Walnüsse
5 - 10 Cashewkerne
20 g Haferflocken
10 g Kürbiskerne
etwas frische Petersilie
Majoran gerebelt
Salz
Pfeffer
kaltgepresstes Olivenöl
Salatblätter
1 Stück Salatgurke
2 Tomaten
etwas Sauerrahm
ein paar Käsescheiben nach Wahl (z.B. geräucherter Gouda)
4 - 6 Burger-Brötchen
Zubereitung:
Den Quinoa sehr gut waschen, um die Bitterstoffe zu entfernen, dann mit Wasser (im Verhältnis 1:2) nach einmaligem Aufkochen rund 12 bis 15 Minuten leicht köcheln lassen. Achtung: Der Quinoa darf nicht zu kernig, aber auch nicht verkocht sein (Bissprobe). Anschließend abkühlen lassen. Inzwischen die zwei Walnussfrüchte (ohne Schale :) mit den Cashewkernen, den Haferflocken und den Kürbiskernen in der elektrischen Mühle (ich mach's in der Kaffeemühle) sehr fein zerraspeln. Die Knoblauchzehen und auch die Petersilie fein hacken, den Knoblauch leicht mit ein wenig Öl anbräunen, zum Schluss noch für ein paar Sekunden die Petersilie dazu geben.
In einer Schüssel den Quinoa, die geriebene Nuss-Haferflocken-Kürbiskern-Mischung, den Topfen, den Knoblauch samt Petersilie und den Semmelbröseln gut vermengen, so dass ein fester Teig entsteht. Wenn zu locker/nass einfach noch Brösel dazu geben. Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen. Ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend runde Laibchen formen, und in heißem Olivenöl beidseitig goldbraun braten. Zum Schluss noch Käsescheiben drüber, und die Pfanne kurz mit einem Glasdeckel verschließen, damit der Käse anschmilzt. Dann auf Burger-Brötchen (es eignen sich auch ganz hervorragend Vollkorn-Weckerln dazu) mit Salat, Gurken- und Tomatenscheiben, sowie etwas Sauerrahm anrichten. Ich ess keine anderen Burger mehr!
TIPP: Die Brötchen können für besseren, rescheren Geschmack kurz in der Pfanne angebräunt werden.
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| Zwei Quinoa-Burger warten schon sehnsüchtig auf die Pfanne. |
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| Fast fertig – und er schmeckte mir gleich gut und ähnlich wie ... |
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| ... ein Rindfleisch-Burger. Ich rühr' keinen anderen Veggie-Burger mehr an! |
Dienstag, 2. Februar 2016
Kopieren der Dateien auf die Wechselplatte
Wer macht das heute schon noch? Sichern der Mac-Dateien per einfachem Kopieren auf die Wechselplatte (und zurück). Dann initialisieren des Macbooks, und das System neu installieren, damit es wieder ein bisschen schneller läuft – mit dem alten Mac OS 10.6.3. Reicht völlig für den Heimgebrauch, allerdings funktionieren gewisse Programme nicht mehr, da soundsovielte Version. Das Macbook hat wohl schon acht Jahre am Buckel, und ich erfreue mich noch immer an ihm. Vielleicht kommt irgendwann nochmal ein Neues ins Haus. Wann? Steht in den Sternen :)
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