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Dienstag, 20. Oktober 2015

Sabber-Reflex bei Erdpäpfel-Wuzalen

Erdäpfel-Wuzalen? Bei der Rezept-Suche nach diesem Gericht winkte das Internet ab (Stand: 20. Oktober 2015). Kein Ergebnis? Auch schön, dachte ich mir. Machst du sie halt nach Gefühl inklusive Sabber-Reflex-Erinnerung an Omas dufte Herstellungsweise. Kartoffel (ca. 1kg) vom Rancher am Vortag gekocht, am nächsten Vormittag geschält. Dann durch die Presse gepresst, und mit zwei Eiern sowie jeweils 100g Mehl und Weizengries, Salz, Pfeffer und Muskat vermengt. Bitte achtet darauf: Den Teig nicht zu brutal kneten, sonst wird er zäh (muss ja nicht sein). Auf einer mehlbestaubten Unterlage mit der Handfläche lange Nudeln (Wuzalen) ausrollen/wuzln (ca. 1,5cm dick), in kurze Stücke zerteilen – und ab in die Pfanne mit dem heißen Backfett. Dort sollten sie nach Möglichkeit schwimmen und solange rundum gebacken werden, bis einem deren Tönung zu Gesicht steht. Zu den Erdäpfel-Wuzalen (Oberkärntnerisch) habe ich Naturjoghurt gereicht (zum Eindunken). Als Beilage passt gans supi ein nackiger (k?) grüner Salat mit "French-Ranch-Dressing" (französische Dressing auf der Veranda in der Bretagna frontal zu einem Sonnenuntergang zubereitet).

Erdäpfel-Wuzalen – Sabber-Reflex inklusive.

Ein fast flaumiger Kartoffelteig.

Da warten sie schon sehnsüchtig auf die Bekanntschaft mit dem heißen Backfett!

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