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Mittwoch, 29. August 2018
Ein selten schöner Schweden-Urlaub
Mittwoch, 17. Januar 2018
Silvester auf unserer Hütte in Mittelschweden
Rund drei Jahre dauerte es, bis wir uns da drüber trauten. Denn erstmals feierten wir beide Silvester ganz allein und abseits der Zivilisation in der Wildnis auf unserer Inselhütte in Mittelschweden (Dalarna). Ein paar Tage waren wir oben, und bei der Ankunft hieß es: rüber über den gefrorenen See und einer dicken Schneeschicht zu unserer Hütte. Das Ganze dauerte in etwa 45 Minuten, es war einfach super romantisch. Kein Ton war zu hören, lautlose Stille. Nur der Wind säuselte ein wenig. In der Hütte angekommen wurde natürlich zuerst der Ofen eingeheizt, bis wir es gemütlich warm hatten. Dann richteten wir uns für die nächsten Tage ein. Für Proviant hatten wir schon im Sommer reichlich vorgesorgt, und aus Tirol nahmen wir einen guten Speck und eine Flasche Schnaps mit. Alles war übrigens betriebsbereits. Die Solaranlage lieferte trotz der wenigen Sonnenstunden und des schlechten Wetters der 150 Ah-Batterie (war komplett aufgeladen) genügend Strom für Licht, Handy, Stereoanlage und Macbook – für eine Woche war also genügend "Sprit" vorhanden. Tja, und dann kam Silvester. Am 31. Dezember begann es (erneut) mega zu schneien, zudem kam die weiße Pracht quasi waagrecht daher.
In der warmen Hütte machten wir uns daran, Brötchen zu machen, und versuchten einen guten schwedischen Sender zu finden, der peppige Silvestermusik lieferte. Fehlanzeige! So streamten wir über Bluetooth/Handy auf die Stereoanlage u.a. Ö1 und einen Hamburger Rocksender. Gewaltig. Gleich die zweite Nummer nachdem ich auf diesen gewechselt war, brachte "Killing in the Name of" (Rage against the Machine) und weitere "Hådern" (wie wir in Österreich für alte Hits gerne sagen) wie "Stairway to Heaven" oder "Riders in the Storm" (passend zum Anstoßen vor der Hütte samt Schneesturm – die Boxen hatten wir rausgestellt und die Lautstärke raufgedreht, einfach sensationell). Ein Silvester, wie wir es noch nie erlebt haben. Unvergesslich! Und obendrein erwartete uns am Tag bei der Abreise ein Kaiserwetter, so konnten wir den Rückweg über den See voll genießen. Bei der Heimfahft übernachteten wir in Örebro, und beim Abendessen sahen wir live Schweden bei der Junioren-Eishockey-WM. Herz, was willst du mehr! In Deutschland genossen wir noch Schwerin und eine Nacht in einer Kunstpension. So what!
In der warmen Hütte machten wir uns daran, Brötchen zu machen, und versuchten einen guten schwedischen Sender zu finden, der peppige Silvestermusik lieferte. Fehlanzeige! So streamten wir über Bluetooth/Handy auf die Stereoanlage u.a. Ö1 und einen Hamburger Rocksender. Gewaltig. Gleich die zweite Nummer nachdem ich auf diesen gewechselt war, brachte "Killing in the Name of" (Rage against the Machine) und weitere "Hådern" (wie wir in Österreich für alte Hits gerne sagen) wie "Stairway to Heaven" oder "Riders in the Storm" (passend zum Anstoßen vor der Hütte samt Schneesturm – die Boxen hatten wir rausgestellt und die Lautstärke raufgedreht, einfach sensationell). Ein Silvester, wie wir es noch nie erlebt haben. Unvergesslich! Und obendrein erwartete uns am Tag bei der Abreise ein Kaiserwetter, so konnten wir den Rückweg über den See voll genießen. Bei der Heimfahft übernachteten wir in Örebro, und beim Abendessen sahen wir live Schweden bei der Junioren-Eishockey-WM. Herz, was willst du mehr! In Deutschland genossen wir noch Schwerin und eine Nacht in einer Kunstpension. So what!
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| Rückweg über den See. |
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| Gleich reißt die Wolkendecke auf – im Hintergrund sieht man noch unsere Hütte. |
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| Der Hüttenwirt freute sich bei der Schneebar über weiblichen Besuch. |
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| Abendstimmung (besser gesagt: Nachmittagsstimmung) – Blick über den See. |
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| Spuren auf dem Steg – da ist wohl wer (nackt) rausgelaufen. |
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| Stimmung von der Veranda aus. |
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| Schon am ersten Tag musste geschaufelt werden – damit wir zum Utedass hin kommen. |
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| Bodenkontakt auf der Insel nach der Seeüberquerung. |
Dienstag, 22. August 2017
Ablegen mit 'nem Haufen Zeugs
Hui! Das war mal wieder eine Aktion! Mit einer Menge an Zeugs legte ich heuer in Schweden an unserem See mit unserem Boot ab, um gen unserer Insel zu steuern. Wunderbar, dass das Wetter zu diesem Zeitpunkt genau passte. Herrlich, eine andere Welt einfach. Das rüberschippern per Elektromotor war dann gar nicht so schwierig, obwohl für mich nur mehr wenig Platz im Kahn war. Auf der Insel vor unserer Hütte angekommen ging dann einmal mehr mein Herz auf. Ich war dann rund zwei Wochen allein auf der Insel, eine Erfahrung für sich. Es hat Tage gegeben, da hab ich keine Menschenseele gesehen, und der Klang der Natur, naja, was soll man da noch sagen. Vielleicht den Heidegger zitieren: Das Läuten der Stille. Die Stimmung dort hat schon einen indianisch-buddhistisch-platonische Atmosphäre. Tja. Warum auch nicht. Oder wie Laotse meinte: Glück ist die Zufriedenheit des Einsamen. Ich war dann aber doch froh, dass mein Liebling nachkam.
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| Hier hab ich schon am Steg vor unserer Hütte angelegt. |
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| Hätte ein Segel an die Tonne und dem Spatenstiel anmachen können. |
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| Ablegen mit 'nem Haufen Zeugs. |
Freitag, 24. Februar 2017
Wann wird's mal wieder richtig Sommer
... ein Sommer, wie er früher einmal war. Wie voriges Jahr, als wir unseren Urlaub zum ersten Mal auf unserer Insel samt Hütte verbrachten. Sehe ich mir diese Bilder an (eines davon unten), spielt sich's in mir ab, da brodelt die Sehnsucht vor sich hin. Darf nicht daran denken, dass es noch fast sechs Monate dauert, bis ich/wir wieder am Steg anlege(n). Aber dann! Mit neuem Ofen in der Hütte?
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| Am Steg vor unserer Hütte, einsam, allein, Stille. Mitt i naturen. |
Dienstag, 15. November 2016
Blizzards in Schweden – ein Kurzurlaub
So. In den letzten Wochen waren wir etwas abgetaucht. Unser Job nahm uns doch ziemlich in Anspruch, vor allem aber waren es die Vorbereitungen auf unsere Schweden-Stipvisite, die leidlich Puste kosteten. Am 6. November war es dann soweit, wir stiegen in München in den ICE, und ab ging es nach Kopenhagen. In Malmö hatten wir ein Leihauto gemietet, und nach Göteborg steckten wir bereits in einem Schneesturm fest – manche Fahrer vor uns kamen die Steigung auf der schneebedeckten Fahrbahn nicht mehr hoch. Die Witterung ließ es auch nicht zu, dass wir zu unserer Hütte gelangten, das heißt: es wäre theoretisch schon gegangen, aber praktisch ein Wahnsinn gewesen: Bei Minus sieben Grad in einem Schlauchkajak über einen teilweise schon zugefrorenen See inklusive Schneefall paddeln, naja, muss man ja nicht mehr wirklich viel dazu sagen, oder? Noch dazu rund 30 Kilometer von jeglicher Zivilisation entfernt in der Wildnis. Der Entschluss war schnell gefasst, und wir verbrachten anschließend einige schöne Tage am Vänern in Karlstad und Örebro. Bei der Rückfahrt machten wir einen Abend lang noch Malmö unsicher, und dann ging's per Öresundståg wieder nach Kopenhagen (die Retourfahrt von Schweden nach Dänemark übrigens direkt, die Hinfahrt läuft über Kopenhagen Airport ab, mit dortigem Umsteigen und anschließenden Grenzkontrollen), und von dort in den (Diesel-) ICE bis Hamburg. Etwas geschafft, aber wohlbehalten sind wir seit vergangenem Wochenende wieder daheim. Auf geht's zu neuen Taten!
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| Ich konnte nicht widerstehen. |
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| 2 "Enkel"-Tickets von Malmö nach Kopenhagen. |
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| Im Bauch der Fähre beim Aussteigen aus dem ICE nach dem Ablegen in Puttgarden. |
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| Ein Blizzard in Schweden – hier nach Göteborg gen Trollhättan. Vordermänner verhängt. |
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| Auch Kultur muss sein – wie hier in der Behrn-Arena: Örebro vs Karlskrona (ca. 5000). |
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| Sportlich betätigt in Malmö bei einem Festivalbesuch im "Inkonst". |
Dienstag, 20. September 2016
Welche Farben wird unsere Hütte bekommen?
Wir haben ungefähr schon gewusst, welche Farben unsere Schweden-Hütte im Innenbereich bekommen soll – sonst hätte eine Einigung am Balkon wohl länger gedauert als nur zwei Stunden. Übrig geblieben sind ein leichtes Grün – und ein mattes Weiß. Eventuell noch ein feines Grau-Blau. Ich darf hier jetzt nicht mehr über die Stränge gehen, denn wenn Fr. Khandro das liest, gibt's wieder saftige Diskussionen! Von wegen: "Haben wir das nicht besprochen?!" Oder: "Wir haben uns doch darauf geeinigt!" Oder: "Wie kommst du jetzt auf diese Farbe – gefällt dir das wirklich?" Nein, nein, Fr. Khandro, alles im Lot. Allerdings, wenn ...
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| Welche Farben wird unsere Hütte in Schweden bekommen? |
Donnerstag, 28. Juli 2016
Der erste Urlaub in unserer Schweden-Hütte
Viele Jahre hat es gedauert, bis wir unseren Traum verwirklicht haben. Im vergangenen Juli war es soweit: Wir durften unseren ersten Urlaub - drei Wochen - auf unserer eigenen (Insel-)Hütte in Mittelschweden in Dalarna genießen. Einer der stärksten (bleibenden) Eindrücke war die Stille, die wir auf der Veranda oder am Steg vernahmen. Keine Ruhe, sondern Stille. Unbeschreiblich.
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| Auch wolkenlose Tage mit rund 25 Grad gab es. |
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| Ein Ausflug mit dem Boot - und Gitarre. |
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| Ein Besuch bei der dansbansveckan - mit Smokie als Eröffnungsband. |
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| Den Wolkenzauber bei einer leichten Brise genießen. |
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| Heimgekommen um Mitternacht. |
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| Etwas vor Mitternacht. |
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| Gegrillter Thunfisch. |
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| Provisorischer Aufbau der Solaranlage und Anzapfen der Geräte. |
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| Blick vom Steg zur Hütte. |
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| Blick vom Steg aus Richtung Osten. |
Mittwoch, 27. April 2016
Ein Schlauchboot in Schweden als Eisbrecher
Sverige – vi kommer! Nach abenteuerlichen Stunden tags zuvor – der See war noch zugefroren – packten wir am ersten Sonnentag unseren neu erworbenen Eisbrecher aus, und stachen nach einer ersten Testfahrt des jüngst zum 1. Schlumpf-Steuermann berufenen Kapitäns in See, um unsere Hütte auf einer in Dalarna gelegenen Insel zu erreichen. Man beachte beim ersten Bild rechts die Eisschollen, doch glücklicherweise haben wir ein Schlauchboot. Bei der zweiten Fahrt mussten einige Kleinigkeiten mit ins Wasserfahrzeug (wie zum Beispiel ein Stromerzeuger und andere solartechnische Geräte, Feuerholz aus Tirol für den offenen Kamin, Tragkraft des Bootes rund 550 kg), wobei die Überfahrt, die etwa bei der Häfte durch eine enge Seestelle mit Unterwassersteinen führte, kein (!) Schwangersturnen für alpine Weicheier war. Am Steg dann der Urschrei des völlig fertigen Kapitäns ("Bist du deppat!"), woraufhin Fr. Khandro wortlos zwei Flaschen Budweiser köpfte und Bild Nummer 3 schoss. Mehr dazu demnächst in diesem Theater.
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| Der Schlumpf im See beim Rudern gegen die frisch zugefrorene Wasseroberfläche. |
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| Elchtest für unser Schlauchboot. |
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| "Bist du deppat!" – "Johoa! |
Dienstag, 8. Dezember 2015
Träumen in der kalten Jahreszeit
In nebligen, kalten Tagen krame ich aus der Erinnerungskiste den vergangenen Urlaub hervor. Wieder ging es im Sommer nach Schweden, und diesmal wollte ich unseren Renault Kangoo für gewisse Eventualitäten herrichten, mit passgenauen Abdeckkartons für die hinteren Fenster, etwas höher gestellte Liegebretter, und ganz genau abgemessenen "Schubladen"-Fächern unter diesen. Jedes Ding fand seinen Platz. Für die Fahrer- und Beifahrerfenster hatten wir Knot-Netze gebastelt, die an der äußeren Gummiumrandung rasch anzukletten waren. Unsere Karre bot also an vielen freien Stellen einen geordneten Ablage-Raum, wo etwa diverse Taschen (für Krimskrams), die von Fr. Khandro genäht worden waren, ein maßgeschneidertes Arrangement boten. Beim nächsten Schweden-Besuch wird es das meiste davon allerdings nicht mehr geben. Denn es müssen Arbeitsgeräte, aber auch eine kleine Solaranlage sowie ein (noch zusammengefaltetes) Schlauchboot mit Elektromotor transportiert werden – für die Arbeiten an unserem Haus auf der Insel.
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| Unser Renault Kangoo, ... |
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| ... umgebaut zu einem ... |
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| ... kleinen Wohnmobil. |
Montag, 17. August 2015
Zum wievielten Mal waren wir in Schweden?
Tja, auf die Schnelle ist das gar nicht zu beantworten, da muss mal nachgedacht werden. Aber es wird sich so um ein halbes Dutzend handeln. Das erste Mal war 2007, dann 2008, dazwischen gab es eine Pause (Kroatien), um in den vergangenen drei Jahren wieder ins Tre-Kronor-Land zu reisen. Einmal war ich auch allein dort, das muss 2012 gewesen sein. Oder so. Drei Wochen sind kurz, nächstes Mal hängen wir vielleicht ein paar Tage dran. Eingereist sind wir übrigens über Norwegen, wo wir in Dänemark von Hirtshals die Fähre nach Langesund genommen haben. Dann ging es über Oslo und Kongsvinger nach Torsby, und von da weiter nach Malung. Ein Ort, den wir zukünftig gut kennenlernen werden, denn in der Nähe haben wir uns ein Ferienhaus gekauft. Diesmal gibt es Bilder von unseren Ausflügen. Enjoy!
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