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Dienstag, 22. August 2017

Ablegen mit 'nem Haufen Zeugs

Hui! Das war mal wieder eine Aktion! Mit einer Menge an Zeugs legte ich heuer in Schweden an unserem See mit unserem Boot ab, um gen unserer Insel zu steuern. Wunderbar, dass das Wetter zu diesem Zeitpunkt genau passte. Herrlich, eine andere Welt einfach. Das rüberschippern per Elektromotor war dann gar nicht so schwierig, obwohl für mich nur mehr wenig Platz im Kahn war. Auf der Insel vor unserer Hütte angekommen ging dann einmal mehr mein Herz auf. Ich war dann rund zwei Wochen allein auf der Insel, eine Erfahrung für sich. Es hat Tage gegeben, da hab ich keine Menschenseele gesehen, und der Klang der Natur, naja, was soll man da noch sagen. Vielleicht den Heidegger zitieren: Das Läuten der Stille. Die Stimmung dort hat schon einen indianisch-buddhistisch-platonische Atmosphäre. Tja. Warum auch nicht. Oder wie Laotse meinte: Glück ist die Zufriedenheit des Einsamen. Ich war dann aber doch froh, dass mein Liebling nachkam.

Hier hab ich schon am Steg vor unserer Hütte angelegt.

Hätte ein Segel an die Tonne und dem Spatenstiel anmachen können.

Ablegen mit 'nem Haufen Zeugs.

Freitag, 21. Juli 2017

Gänsehaut-Abendstimmung im Blauen Land

Unglaublich schön war die Abendstimmung im Blauen Land in Oberbayern. Und es wird wohl nicht der letzte Aufenthalt für uns dort gewesen sein.

Unglaubliche Abendstimmung – beeindruckend (wie schief ich stehe).

Dienstag, 27. Juni 2017

Enten-Invasion samt Landgang

Kürzlich kam es an einem bayrischen See zu einen in allen Facetten generalstabsmäßig angelegten Landgang von etwa 50 Enten. Großen Enten. Aufgeteilt waren sie in zwei Gruppen. Strategisch wurde so vorgegangen: Erst erschienen sie überfallsartig schwimmend hinter einer Landzunge, obduzierten anschließend das Gelände, und marschierten ohne mit der Wimper zu zucken einen Meter neben mir an's Festland. Danach wurde ausgeschwärmt, um Grünzeug zu fressen. Die gesamte Aktion dauerte rund 15 Minuten, bis das unmissverständliche Kommando von El Comandante erschall: "N'Ghwua!" Dann ging's ab ins Wasser, danach teilte sich der Schwarm – nicht ohne vorher ob der einzuschlagenden Richtung uneins zu sein – erneut in zwei Gruppen. Ich sag's euch!

Generalstabsmäßig ausgeführter Enten-Landgang.

Dann ging's an' große Fressen.

Montag, 19. Juni 2017

Mohnblumenfeld zum Reinspringen

Wenn die Mohnblumen blühen, erwachen betörende Gefühle. Warum wohl. Naja, am liebsten reinspringen und ausprobieren, oder? Um den Duft vollends einzuatmen. Aber hoppla, da ist auch noch Getreide (Roggen, Gerste) dabei. Na, egal.

Wow, was für eine schöne Mohnblume.

Im Kreise ihrer Artgenossen.

Dienstag, 6. Juni 2017

Ein Ausflug an den Staffelsee

Mai, ne, Juni, war das schön! Unser Ausflug an die Loisach und an den Staffelsee bei Murnau. Idyllisch, entspannend – so what! Dazwischen drin gab's einen Aufenthalt im Hallenbad Garmisch-Partenkirchen. Außerdem gut gegessen in Seehausen. Und viel gepaddelt. Geschlafen im Kangoo, leider beim Fensterspalt (zum Lüften zwei Millimeter offengelassen) viele Mücken am Morgen hereingekommen, die Luder! Meine Partnerin ziemlich zerstochen. Was erlauben Natur! Frechheit. So geht's auch nicht, da muss was geschehen. Her mit einem Spray!

Zwischen diesen Booten sind wir mit unserem Sevylor Alameda raus auf den See. 


Mittwoch, 3. Mai 2017

Mei, wie schian wår de Wånderung am Mieminger Plateau! So schian mit so ana schian Aussikt! Dalarna wär mir trotz alledem lieber. Bäh!


Freitag, 24. Februar 2017

Wann wird's mal wieder richtig Sommer

... ein Sommer, wie er früher einmal war. Wie voriges Jahr, als wir unseren Urlaub zum ersten Mal auf unserer Insel samt Hütte verbrachten. Sehe ich mir diese Bilder an (eines davon unten), spielt sich's in mir ab, da brodelt die Sehnsucht vor sich hin. Darf nicht daran denken, dass es noch fast sechs Monate dauert, bis ich/wir wieder am Steg anlege(n). Aber dann! Mit neuem Ofen in der Hütte?

Am Steg vor unserer Hütte, einsam, allein, Stille. Mitt i naturen.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Wenn der Inn zur Schatztruhe wird

Kürzlich ging ich wieder am Inn in Landeck spazieren, und was man dort am Ufer fand, lässt das Bastlerherz sogleich höher schlagen. Jede Menge von Treibholz war da vorhanden, und alles top trocken – es hatte ja in den letzten Wochen (bis auf gestern) keinen Niederschlag. Ich hab' mir 'türlich auch ohne zweimal bitten einige Kleinigkeiten mitgenommen, da werd' ich wohl ein paar putzige G'schenkerln für Weihnachten noch schnell fabrizieren. Gell. Tschitscheritschi.

Johoo! Treibgut!

Was der Inn in Landeck nach dem letzten vielen Wasser so alles mitgeschliffen hat.

Da schlägt das Bastlerherz gleich höher.

Samstag, 9. Juli 2016

Begegnet: Einem wunderschönen Pfau!

Kürzlich waren wir wieder mal auf einem Abstecher in Happis Hütte in Tarrenz. Wie idyllisch ist diese doch gelegen! Natur pur, ein Kleinod! Und während wir dort einen kleinen Happen zu uns nahmen, besuchte uns von den zahlreichen dort herumstreunenden Tieren auch ein wunderschöner Pfau! Nur seine Flügel spreizte er diesmal nicht – aber was nicht war, kann ja noch werden, oder?

Neugierig und beinahe zutraulich ...

... ist dieser Pfau im wunderschönen und ...

... idyllischen Ambiente von Happis Hütte in Tarrenz.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Zwei Amseln üben den Zweikampf

Kürzlich vor unserem Balkon im Gras beobachtet – nicht nur einmal: Zwei junge, weibliche Amseln übten sich im Zweikampf. Das ging rund 25 Minuten so, bis eine von den beiden genug hatte, und sich keuchend am Zaun niederließ. Kindereien?

Zwei Amseln üben den Zweikampf.


Mittwoch, 27. April 2016

Ein Schlauchboot in Schweden als Eisbrecher

Sverige – vi kommer! Nach abenteuerlichen Stunden tags zuvor – der See war noch zugefroren – packten wir am ersten Sonnentag unseren neu erworbenen Eisbrecher aus, und stachen nach einer ersten Testfahrt des jüngst zum 1. Schlumpf-Steuermann berufenen Kapitäns in See, um unsere Hütte auf einer in Dalarna gelegenen Insel zu erreichen. Man beachte beim ersten Bild rechts die Eisschollen, doch glücklicherweise haben wir ein Schlauchboot. Bei der zweiten Fahrt mussten einige Kleinigkeiten mit ins Wasserfahrzeug (wie zum Beispiel ein Stromerzeuger und andere solartechnische Geräte, Feuerholz aus Tirol für den offenen Kamin, Tragkraft des Bootes rund 550 kg), wobei die Überfahrt, die etwa bei der Häfte durch eine enge Seestelle mit Unterwassersteinen führte, kein (!) Schwangersturnen für alpine Weicheier war. Am Steg dann der Urschrei des völlig fertigen Kapitäns ("Bist du deppat!"), woraufhin Fr. Khandro wortlos zwei Flaschen Budweiser köpfte und Bild Nummer 3 schoss. Mehr dazu demnächst in diesem Theater.

Der Schlumpf im See beim Rudern gegen die frisch zugefrorene Wasseroberfläche.

Elchtest für unser Schlauchboot.

"Bist du deppat!" – "Johoa!

Mittwoch, 20. April 2016

Mit dem Wechselrichter USB-Geräte laden

Gans wichtig für unser autarkes Dasein auf unserer schwedischen Hütte: die Stromversorgung. Diverse Geräte mit USB-Anschluss wie hier Macbook, Handy oder Lampe werden über einen Wechselrichter, der an einem Solarakku (85Ah) hängt, versorgt. Den Solarakku wiederum können wir entweder über die Solaranlage oder über unseren Stromerzeuger (Inverter) laden. Außerdem haben  wir noch eine Powerbank (12 Ah) als zusätzliche Versorgungssicherheit, und ein Ladegerät, mit dem wir den Solarakku über eine 230V-Steckdose (stationär oder über Auto-Zigarettenanzünder, oder eben über den Inverter) versorgen können. Tja, und unsere Sonnenglas-Lichter nicht vergessen, kleine Einweggläser aus afrikanischer Produktion, die über den Tag hinweg über ein kleines Solarmodul laden, und am Abend dann für einige Stunden Licht spenden. Freilich ist das aber noch nicht alles an "Autarkie"-Gerätschaft, aber mehr würde den Rahmen jetzt sprengen.

Mit dem Wechselrichter USB-Geräte laden.

Dienstag, 12. April 2016

Mein schwierigstes Selfie

Ist zwar nicht viel zu erkennen, ein besserer Bildausschnitt war wegen zu kurzer Hände nicht möglich. Aber es geht um was anderes, nämlich, dass dies mein schwierigstes Selfie ever (ever, ever) war. Mich mit meiner neubeschafften spinatg()ünen Wathose abzupixeln. Der Gesichtsausdruck ist fälschlicherweise gestellt (der Haarwuchs an den Händen echt, Popeye-Unterarm).

Mein schwierigstes Selfie – weil mit Wathose.


Freitag, 8. April 2016

Tagelanger Staubmantel wegen Saharastaub

Bis Anfang dieser Woche belastete eine ungeheure Menge an Saharastaub nicht nur die Luft in der Region. Solch eine Konzentrationsdichte habe ich hier noch nie erlebt, und teilweise kam es einem vor, als hätte man im Freien beim Atmen plötzlich Sandkörner im Mund. Ok, für den Mineralstofftransport mag der Saharastaub seine Versorgungsrolle erfüllen, trotzdem ist er für das generelle menschliche Wohlbefinden wohl alles andere als gut, zumindest nicht angenehm. Außerdem: Tagelang in einen (diesigen) Staubmantels gehüllt zu sein, wem das Spaß macht – viel Spaß!

Kein Regen bzw. keine Wettereintrübung: Saharastaub hüllte die Region ...

... um Landeck (und nicht nur die) tagelang in einen grauslichen Staubmantel.

Mittwoch, 30. März 2016

Gefühlsmäßig zwischen Fließ und Mittelschweden

Endlich wird es Frühling! Vor ein paar Tagen machten wir einen Ausflug nach Fließ, bei Traumwetter. Neben wundervollen Naturausblicken – wie etwa zum Hohen Riffler – erblickten wir  auch eine große Anzahl an Vögel, die sich am Himmel zusammenscharten, und dann weiterzogen. Apropos: Diese Woche erwarten wir laut Wettermeldung rund 25 Grad. Unüblich für diese Jahreszeit. Das bräuchten wir in Malung! Denn nebenbei harren wir gespannt aus, dass auf unserem See in Mittelschweden, wo wir im April ein paar Tage bei unserer Ferienhütte in der Wildnis verbringen werden, das Eis rechtzeitig gänzlich schmilzt. Damit wir mit dem Schlauchboot zur Insel übersetzen können. Ansonsten ist guter Rat teuer.

Ein Blick nach Westen zum Hohen Riffler.

Ein Blick nach oben zu der Vogelschar.

Montag, 25. Januar 2016

Eisklettern in Tirol - wie chauvinistisch

Schon wieder so ein Chauvinismus – diesmal extrem regional! Denn Eisklettern kann quasi überall praktiziert werden, selbst in einer gefrorenen Pfütze (mit genügend Promille intus). Aber dieser Eisfall vis-à-vis von Fiss auf der anderen Talseite entrisch hinten drin gelegen hat mich dermaßen fasziniert ... Vielleicht interessiert es den einen oder anderen Eiskletter-Freak. Das fotografierte Gebirgsmassiv liegt etwas rechts von Fendels (von diesem Blickwinkel aus gesehen). Der massive  Eisfall in der Bildmitte muss einiges über 100 Meter hoch sein. Oder?



Freitag, 8. Januar 2016

Über Naturläden, Portioniergeschäfte und TTIP

Na klar! Solche Naturläden und Portioniergeschäfte gibt es natürlich auch immer mehr in Innsbruck (s. Bilder). Immer mehr Menschen legen Wert auf gute Qualität, und versuchen dem Verbraucherwahnsinn zumindest ab und an etwas aus dem Weg zu gehen. Das ist an und für sich eine gute Sache. Vor allem bei Lebensmittel ist zukünftig wohl immer mehr Sorge angebracht – nicht zuletzt wegen TTIP, das für Insider bereits pesthauchähnliche Vorboten sendet. Der letzte Satz ist in dieser Angelegenheit allerdings noch nicht gesprochen. Aber wenn große heimische Medien schwammige Interviews mit angeblichen US-amerikanischen "Kritikern" veröffentlichen, die dennoch "pro" sind, ist die Frage erlaubt: Wieviel Einfluss haben neoliberale Machenschaften? Und für wie blöd wird das Volk verkauft ...

Empört und engagiert euch!




Sonntag, 3. Januar 2016

Herbstwanderung im Tiroler Oberland

Noch vor wenigen Tagen wanderte Frau Khandro in Grins durch grüne und gelbe Tiroler Wiesen, Schnee(felder) gab es nur oberhalb von 2.000 - 2.500 Meter Seehöhe. Nun hat es in dieser Höhe aber doch etwas geschneit (nach wochenlangem bangen Wartens im November und Dezember) – es sind wohl die letzten Aufbegehrungen des Wetters gegen den Klimawandel. Leider ist davon auszugehen, dass in 20 Jahren kein Schnee mehr unter 1.500 Meter fällt, und in 50 Jahren auch nicht mehr unter 2.000 Meter. Ob "Schneekanonen" dann noch genügend Kältegrade vorfinden – wer weiß. Eines ist sicher: Es wartet auf die alpine (Tourismus-) Landschaft und die Menschen, die hier leben, ein Horrorszenario, die jetzige Kindergeneration wird Schnee in Tallagen jedenfalls bald nur mehr von Bildern und Erzählungen kennen. PS: Dafür wird die Temperatur im Sommer öfters auf (weit) über 40 Grad klettern.

28. Dezember 2015 in Grins. Blick auf den Krahberg (links) und ins Kaunertal (rechts).

Blick gen Grins, ganz rechts die Parseierspitze.

Nochmals die Parseierspitze.

Dienstag, 17. November 2015

Auf der Kuhflunder zum Sonnenbrand

Sitz du doch auch mal auf einer Kuhflunder! Wie Fr. Khandro am Erlebnispark Hög oberhalb von Serfaus. Aber Obacht! Bitte die Sonneneinstrahlung nicht vergessen, denn auf einer Seehöhe von rund 1800 Meter hat die Sonne erheblich mehr Kraft als im Tal. Fr. Khandro wusste davon zu berichten – sie zog sich nach 30 Minuten relaxter Beschaulichkeit einen Sonnenbrand im Nacken zu.

Idyllisch oberhalb von Serfaus gelegen: Der Erlebnispark Hög, wo sich ...

... Fr. Khandro beim Sitzen auf der Kuhflunder einen Sonnenbrand holte.

Mittwoch, 26. August 2015

Pfeif dich was! Pfifferlinge for President

Immer schon beliebt – und bei den ausländischen Sommergästen immer noch beliebter: Eierschwammerl-Sauce mit Semmelknödel. Pflücken (in Tirol und Kärnten heißt's: "Klaubm") kann die Schwammerln bei uns sozusagen hinter der Haustüre, denn nur rund 400 Meter entfernt beginnt der Schlosswald, wo es einige "Geheimplätze" gibt. Eigentlich sind es bestimmte "Ecken", denn manchmal wächst dort auf wenigen Quadratmetern gut und gerne ein Kilo. Und so muss man dann gar nicht mehr lange suchen. Für einen Kumpel von mir ist das Eierschwammerl-Suchen aber "richtiggehend" (Wortspiel!) eine Passion, um nicht zu sagen: eine meditative Betätigung. Da geht es gar nicht so sehr um's Finden, sondern um das relaxierende Tun. Quasi: Der Weg ist das Ziel. Was er mit seinen täglich gesammelten "Pfiffleringen" denn macht? "Isst du sie alle selbst?" "Nein, nein! Die schenke ich einer Bekannten, die friert sie ein, oder macht für uns ein Schwammerl-Gulasch!" Aso! Übrigens: Früher hab' ich oft, gerne und regelmäßig Eierschwammlern gegessen – vorzugsweise mit Semmelknödeln. Jetzt mag ich sie maximal nur mehr ein- oder zweimal pro Jahr, und dann mit einer schmackhaften Polenta. Abschließend noch ein Würztipp von mir: Die Sauce vor dem letzten Umrühren mit roten Paprikapulver stauben. So wird das Schwammerl-Gulasch seinem Namen mehr gerecht ;)

Eierschwammerln oder Pfifferlinge: Manchen können ohne sie nicht mehr leben.

Im Englischen heißen die Dinger: Chanterelle.