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Dienstag, 29. August 2017

Worte im schwarzen Rahmen am Staffelsee

Was man nicht so alles entdeckt, wie hier auf der Rückseite einer Tafel in Bayern am Staffelsee. Worte im schwarzen Rahmen.

Kritische Worte in Bayern am Staffelsee.


Dienstag, 22. August 2017

Ablegen mit 'nem Haufen Zeugs

Hui! Das war mal wieder eine Aktion! Mit einer Menge an Zeugs legte ich heuer in Schweden an unserem See mit unserem Boot ab, um gen unserer Insel zu steuern. Wunderbar, dass das Wetter zu diesem Zeitpunkt genau passte. Herrlich, eine andere Welt einfach. Das rüberschippern per Elektromotor war dann gar nicht so schwierig, obwohl für mich nur mehr wenig Platz im Kahn war. Auf der Insel vor unserer Hütte angekommen ging dann einmal mehr mein Herz auf. Ich war dann rund zwei Wochen allein auf der Insel, eine Erfahrung für sich. Es hat Tage gegeben, da hab ich keine Menschenseele gesehen, und der Klang der Natur, naja, was soll man da noch sagen. Vielleicht den Heidegger zitieren: Das Läuten der Stille. Die Stimmung dort hat schon einen indianisch-buddhistisch-platonische Atmosphäre. Tja. Warum auch nicht. Oder wie Laotse meinte: Glück ist die Zufriedenheit des Einsamen. Ich war dann aber doch froh, dass mein Liebling nachkam.

Hier hab ich schon am Steg vor unserer Hütte angelegt.

Hätte ein Segel an die Tonne und dem Spatenstiel anmachen können.

Ablegen mit 'nem Haufen Zeugs.

Freitag, 21. Juli 2017

Gänsehaut-Abendstimmung im Blauen Land

Unglaublich schön war die Abendstimmung im Blauen Land in Oberbayern. Und es wird wohl nicht der letzte Aufenthalt für uns dort gewesen sein.

Unglaubliche Abendstimmung – beeindruckend (wie schief ich stehe).

Montag, 19. Juni 2017

Mohnblumenfeld zum Reinspringen

Wenn die Mohnblumen blühen, erwachen betörende Gefühle. Warum wohl. Naja, am liebsten reinspringen und ausprobieren, oder? Um den Duft vollends einzuatmen. Aber hoppla, da ist auch noch Getreide (Roggen, Gerste) dabei. Na, egal.

Wow, was für eine schöne Mohnblume.

Im Kreise ihrer Artgenossen.

Dienstag, 6. Juni 2017

Ein Ausflug an den Staffelsee

Mai, ne, Juni, war das schön! Unser Ausflug an die Loisach und an den Staffelsee bei Murnau. Idyllisch, entspannend – so what! Dazwischen drin gab's einen Aufenthalt im Hallenbad Garmisch-Partenkirchen. Außerdem gut gegessen in Seehausen. Und viel gepaddelt. Geschlafen im Kangoo, leider beim Fensterspalt (zum Lüften zwei Millimeter offengelassen) viele Mücken am Morgen hereingekommen, die Luder! Meine Partnerin ziemlich zerstochen. Was erlauben Natur! Frechheit. So geht's auch nicht, da muss was geschehen. Her mit einem Spray!

Zwischen diesen Booten sind wir mit unserem Sevylor Alameda raus auf den See. 


Dienstag, 20. Dezember 2016

Wenn der Inn zur Schatztruhe wird

Kürzlich ging ich wieder am Inn in Landeck spazieren, und was man dort am Ufer fand, lässt das Bastlerherz sogleich höher schlagen. Jede Menge von Treibholz war da vorhanden, und alles top trocken – es hatte ja in den letzten Wochen (bis auf gestern) keinen Niederschlag. Ich hab' mir 'türlich auch ohne zweimal bitten einige Kleinigkeiten mitgenommen, da werd' ich wohl ein paar putzige G'schenkerln für Weihnachten noch schnell fabrizieren. Gell. Tschitscheritschi.

Johoo! Treibgut!

Was der Inn in Landeck nach dem letzten vielen Wasser so alles mitgeschliffen hat.

Da schlägt das Bastlerherz gleich höher.

Montag, 12. September 2016

Garnknäuel-Kette auf Champs-Élysées

Nach dem sommerlichen Urlaub in Schweden hat es ein paar Wochen gedauert, bis wir mit unserer Blumenampel-Herstellung wieder in die Gänge gekommen sind. Mittlerweile haben wir aber wieder einige geknüpft – natürlich im Makramee-Stil. Übrigens: Vielleicht eignet sich diese Knäuel-Kette sogar als fetziger Natur-Schmuck bzw. als Hingucker für Starlets. Wer hat schon so dicke Knollen um den Hals – dass solch ein Umhängsel auffallen würde, logisch. Wer es probieren will, soll uns ein Foto schicken, auf dem der Auftritt in der Öffentlichkeit dokumentiert ist. Los, los – den Mutigen gehört die Welt. Oder wie Seneca sagte: "Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig."

Eine Garnknäule-Kette mit Maßband & Schere – fit für die Champs-Élysées. Erfinder: Canelpule.

Donnerstag, 11. August 2016

Autoreifen-Sandalen aus Tansania

Selbstgemachte Sandalen von afrikanischen Einheimischen aus recycleten Autoreifen sind etwas Seltenes in Tirol. Geschenkt bekommen hat sie ein Bekannter von mir, der in Tansania zusammen mit Mitstreitern verschiedene Sozialprojekte realisiert. Diese Sandalen habe er schon einige Zeit lang getragen, und man gehe "gar nicht unbequem" darin, meinte er. Einzig etwas gewöhnungsbedürftig sei es schon – aber was soll's: Alle Wege müssen ja nicht nach Rom führen.

Selbstgemachte Autoreifen-Sandalen aus Tansania – mit buntem Fersenschmuck.

Samstag, 9. Juli 2016

Begegnet: Einem wunderschönen Pfau!

Kürzlich waren wir wieder mal auf einem Abstecher in Happis Hütte in Tarrenz. Wie idyllisch ist diese doch gelegen! Natur pur, ein Kleinod! Und während wir dort einen kleinen Happen zu uns nahmen, besuchte uns von den zahlreichen dort herumstreunenden Tieren auch ein wunderschöner Pfau! Nur seine Flügel spreizte er diesmal nicht – aber was nicht war, kann ja noch werden, oder?

Neugierig und beinahe zutraulich ...

... ist dieser Pfau im wunderschönen und ...

... idyllischen Ambiente von Happis Hütte in Tarrenz.

Mittwoch, 27. April 2016

Ein Schlauchboot in Schweden als Eisbrecher

Sverige – vi kommer! Nach abenteuerlichen Stunden tags zuvor – der See war noch zugefroren – packten wir am ersten Sonnentag unseren neu erworbenen Eisbrecher aus, und stachen nach einer ersten Testfahrt des jüngst zum 1. Schlumpf-Steuermann berufenen Kapitäns in See, um unsere Hütte auf einer in Dalarna gelegenen Insel zu erreichen. Man beachte beim ersten Bild rechts die Eisschollen, doch glücklicherweise haben wir ein Schlauchboot. Bei der zweiten Fahrt mussten einige Kleinigkeiten mit ins Wasserfahrzeug (wie zum Beispiel ein Stromerzeuger und andere solartechnische Geräte, Feuerholz aus Tirol für den offenen Kamin, Tragkraft des Bootes rund 550 kg), wobei die Überfahrt, die etwa bei der Häfte durch eine enge Seestelle mit Unterwassersteinen führte, kein (!) Schwangersturnen für alpine Weicheier war. Am Steg dann der Urschrei des völlig fertigen Kapitäns ("Bist du deppat!"), woraufhin Fr. Khandro wortlos zwei Flaschen Budweiser köpfte und Bild Nummer 3 schoss. Mehr dazu demnächst in diesem Theater.

Der Schlumpf im See beim Rudern gegen die frisch zugefrorene Wasseroberfläche.

Elchtest für unser Schlauchboot.

"Bist du deppat!" – "Johoa!

Freitag, 8. Januar 2016

Über Naturläden, Portioniergeschäfte und TTIP

Na klar! Solche Naturläden und Portioniergeschäfte gibt es natürlich auch immer mehr in Innsbruck (s. Bilder). Immer mehr Menschen legen Wert auf gute Qualität, und versuchen dem Verbraucherwahnsinn zumindest ab und an etwas aus dem Weg zu gehen. Das ist an und für sich eine gute Sache. Vor allem bei Lebensmittel ist zukünftig wohl immer mehr Sorge angebracht – nicht zuletzt wegen TTIP, das für Insider bereits pesthauchähnliche Vorboten sendet. Der letzte Satz ist in dieser Angelegenheit allerdings noch nicht gesprochen. Aber wenn große heimische Medien schwammige Interviews mit angeblichen US-amerikanischen "Kritikern" veröffentlichen, die dennoch "pro" sind, ist die Frage erlaubt: Wieviel Einfluss haben neoliberale Machenschaften? Und für wie blöd wird das Volk verkauft ...

Empört und engagiert euch!




Sonntag, 3. Januar 2016

Herbstwanderung im Tiroler Oberland

Noch vor wenigen Tagen wanderte Frau Khandro in Grins durch grüne und gelbe Tiroler Wiesen, Schnee(felder) gab es nur oberhalb von 2.000 - 2.500 Meter Seehöhe. Nun hat es in dieser Höhe aber doch etwas geschneit (nach wochenlangem bangen Wartens im November und Dezember) – es sind wohl die letzten Aufbegehrungen des Wetters gegen den Klimawandel. Leider ist davon auszugehen, dass in 20 Jahren kein Schnee mehr unter 1.500 Meter fällt, und in 50 Jahren auch nicht mehr unter 2.000 Meter. Ob "Schneekanonen" dann noch genügend Kältegrade vorfinden – wer weiß. Eines ist sicher: Es wartet auf die alpine (Tourismus-) Landschaft und die Menschen, die hier leben, ein Horrorszenario, die jetzige Kindergeneration wird Schnee in Tallagen jedenfalls bald nur mehr von Bildern und Erzählungen kennen. PS: Dafür wird die Temperatur im Sommer öfters auf (weit) über 40 Grad klettern.

28. Dezember 2015 in Grins. Blick auf den Krahberg (links) und ins Kaunertal (rechts).

Blick gen Grins, ganz rechts die Parseierspitze.

Nochmals die Parseierspitze.

Dienstag, 17. November 2015

Auf der Kuhflunder zum Sonnenbrand

Sitz du doch auch mal auf einer Kuhflunder! Wie Fr. Khandro am Erlebnispark Hög oberhalb von Serfaus. Aber Obacht! Bitte die Sonneneinstrahlung nicht vergessen, denn auf einer Seehöhe von rund 1800 Meter hat die Sonne erheblich mehr Kraft als im Tal. Fr. Khandro wusste davon zu berichten – sie zog sich nach 30 Minuten relaxter Beschaulichkeit einen Sonnenbrand im Nacken zu.

Idyllisch oberhalb von Serfaus gelegen: Der Erlebnispark Hög, wo sich ...

... Fr. Khandro beim Sitzen auf der Kuhflunder einen Sonnenbrand holte.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Wenn es um nichts mehr geht

Ich sitze allein am Stammtisch im Gasthaus, das Radio an der Theke spielt leise "Fliege mit mir in den Himmel hinein". Mir gegenüber lehnt am Kaminsims des Kachelofens eine Postkarte, auf der afrikanische Bäuerinnen mit ihrer Ernte abgebildet sind. Ich rauche meine Pfeife. Die alte Chefin des Lokals betritt den Raum. "3:0 für Liechtenstein!" Die Kartenrunde lacht. "Gell, da muss man wohl lachen", sagt sie. Einer der Vierergruppe spricht von Tatsachen: "Neun Siege – das schafft in Europa keiner!" Sein Spielpartner hebt die Stimme höher: "Und sie kämpfen auch dann noch, wenn es um nichts mehr geht!" Nach dieser Unterbrechung konzentriert man sich wieder auf's Watten, es wird ruhig. Erst als das ausgeteilte Blatt so gar niemanden zu befriedigen vermag, entfährt es Dreien: "Guet, dåss i ka Laub mehr håb!" "Flieg å mit deiner Schell-Ass!" "Wenn i dei Glump håb!"

Ich sitze allein am Stammtisch.



Wenn es um nichts mehr geht

Ich sitze allein am Stammtisch im Gasthaus, das Radio an der Theke spielt leise "Fliege mit mir in den Himmel hinein". Mir gegenüber lehnt am Kaminsims des Kachelofens eine Postkarte, auf der afrikanische Bäuerinnen mit ihrer Ernte abgebildet sind. Ich rauche meine Pfeife. Die alte Chefin des Lokals betritt den Raum. "3:0 für Liechtenstein!" Die Kartenrunde lacht. "Gell, da muss man wohl lachen", sagt sie. Einer der Vierergruppe spricht von Tatsachen: "Neun Siege – das schafft in Europa keiner!" Sein Spielpartner hebt die Stimme höher: "Und sie kämpfen auch dann noch, wenn es um nichts mehr geht!" Nach dieser Unterbrechung konzentriert man sich wieder auf's Watten, es wird ruhig. Erst als das ausgeteilte Blatt so gar niemanden zu befriedigen vermag, entfährt es Dreien: "Guet, dåss i ka Laub mehr håb!" "Flieg å mit deiner Schell-Ass!" "Wenn i dei Glump håb!"

Ich sitze allein am Stammtisch.



Donnerstag, 2. Juli 2015

Dienstag, 16. Juni 2015

Eine alte Fleischhauerei in Ried

Ried im Oberinntal hat mit Schloss Siegmundsried nicht nur ein sehenswertes Schloss zu bieten, das früher u.a. als Gerichtssitz diente, aber in den Zeiten des zweiten Weltkrieges auch etliches Schauerliches und Böses erlebte, sondern noch viele andere architektonische Zeitzeugnisse. Wie zum Beispiel eine alte Fleischhauerei, die direkt neben dem Schloss liegt. Natürlich ist diese längst nicht mehr in Betrieb, aber Rieder behaupten, dieses Geschäft wäre aufgrund der damals angebotenen Qualität sehr beliebt bei den Einheimischen gewesen. Übrigens: Im Schloss bietet der dorfansässige Kulturverein mit spannenden Events vielen Künstlern – nicht nur aus dem Tiroler Oberland – eine Plattform zum Mainstream.



Donnerstag, 11. Juni 2015

Vollkornbrot auf rotem Senf in Budapest

Die geheimste Spezialität in Budapest ist Vollkornbrot auf rotem Senf.

Vollkornbrot auf rotem Senf in Budapest.

Samstag, 6. Juni 2015

Setz der Flasche den Ölbaron auf!

Die Steirer wissen bescheid. Damit bei diversen, mit Kürbiskernöl abgefüllten Flaschen nach dem Herausschütten nicht noch ein zusätzlicher Ölfilm außen an der Flasche entsteht, wurde der sogenannte Kernölhut erfunden. Mit dem "Ölbaron" wird dieses Dilemma endgültig beseitigt, denn nachträglich herunterfließendes Öl wird durch die Krempe des Hutes aufgefangen. Da staunste, was!?

Der Kernölhut "Ölbaron" hat es echt drauf – endlich keine öligen Hände mehr!



Montag, 1. Juni 2015

Die Tiroler kehren in der Steiermark ein

Nicht nur die Steirer spannen ab und zu in Tirol aus, es geht auch umgekehrt. Den Beweis dafür lieferten wir kürzlich mit einem Kurzurlaub in Graz, ich und Fr. Khandro. Geschlafen haben wir in der Superbude am Lendplatz, und während sie mit ihrer Tochter den Schlossberg samt Uhrturm unsicher machte, nagelte es mich in der Nähe unserer Unterkunft im Cafe Centraal fest. Nicht nur einmal, wie mein Alter Ego zugibt. Übrigens: Super geschmeckt hat dort der Rindfleischsalat mit Kernöl, und gleich ins Herz geschlossen haben wir abends bei ein paar Bierchen auch die sogenannte "Mutter Oberin". Fazit: Ab nach Graz ins Lendplatz-Viertel! Wenn einem dann die ansässigen Beisl-Anrainer ihre rührigen Sorgen ausschütten, verfliegen die Stunden im Nu. Naja, extra betont müsste außerdem nicht werden, dass jeder aufgeschlossene Mensch das Centraal mit einem achtsamen Besuch beehren sollte. Go on, change your mind, and don't burn out! Better, you fade away.

Touristic Shit kann man im Westen nahezu überall haben – in Graz hält es sich in Grenzen.